Zentralistrien von A-Z

Zentral Istrien ist das Herz der Halbinsel Istrien, Schnittpunkt aller wichtigen Wege. Sie werden es erkennen anhand der unberührten Natur, den wunderschönen Landschaften, den unwirklichen Anblicken, den pittoresken mittelalterlichen Städtchen, Kirchlein geschmückt mit wertvollen Fresken…
Starten Sie über die kurvigen Wege und Pfade, geben Sie sich dem Genuss der Naturschönheiten und dem Erforschen des reichen historischen und kulturellen Erbe hin, stärken Sie sich mit traditionellen Speisen und ausgezeichneten Weinen. All diese Anblicke, Düfte und Geschmäcker bilden zusammen eines – Zentral Istrien.
Welchen Weg auch immer Sie anschlagen, in jeder Ecke unseres Zentralen Istriens werden Sie immer willkommen sein!

BERAM

Ein Städchen, etwa 5 km nordwestlich von Pazin, unweit der Straße Pazin-Poreč, das auf einem bewaldeten Hügel liegt. Es hat sich an der Stelle einer vorgeschichtlichen illyrischen befestigten Hügelsiedlung entwickelt. Aus jener Zeit sind zahlreiche Funde erhalten, neben einer illyrischen Nekropole mit 172 Urnen auf dem Urnenfeld unterhalb der Stadt. Die Pfarre wird seit dem Jahr 1177 erwähnt. Im Mittelalter war die Stadt durch eine Stadtmauer und einen viereckigen Wehrturm befestigt, dessen Spuren noch heute erhalten sind. Die mittelalterliche Anordnung der Straßen, die sich strahlenförmig von dem Marktplatz auf den Hügelabhange verbreiten, ist heute noch immer gut erhalten. Beram ist in Weltrahmen für seinen Fresken in den Kirchen St. Martin und St. Maria na Škriljinah berühmt. 
GESCHICHTE VON BERAM

BOLJUN

Ein mittelalterliche Städtchen auf Berg in Lupoglav Gemeinde. Die Bastionen und ein Rundturm von den mittelalterlichen Feudalgebäude - Kastell (gebaut von 11. bis 17. Jh) sind erhalten. Dort gibt es 3. Kirchen Hl. Juraj, Kuzma und Damijan und Fabian und Sebastian. Sehr schönen Rundblick auf den nordöstlichen Teil Istriens. Traditionelles Essen können Sie in Boljunska konoba probieren
GESCHICHTE VON BOLJUN

BORUT

Borut ist Heute der gemeinsame Name für mehrere kleine Dörfer und Weiler nördlich von Cerovlje: Budaki, Buzići, Čuleti, Dausi, Grdinići, Grgurići, Moloni, Orlovići, Poljanice und Sandalji. Dank dem abgelagerten natürlichen Lehm entlang des Bachs Borut wird hier bereits seit Jahrhunderten die Ziegelbrennerproduktion gepflegt. Seit 1904 wurde diese Tradition industrialisiert, aber heute konzentriert sich die Produktion aufgrund fehlender Rohstoffe auf andere Produkte.

Borut ist auch Ausgangspunkt für zwei markierte Rundwanderwege: Wanderweg St. Kanzian (Cantianus) (markiert mit der Nummer 707 - 13 km lang) und Wanderweg St. Sylvester (markiert mit der Nummer 706 - 15 km lang). Beide Wege sind mit Istrien-Wegweisern und grün-gelb-Bergsteigerschildern gekennzeichnet und beginnen am Bahnhof von Borut. Nach einem Spaziergang können Sie sich im nahe gelegenen Bauernhof Stara štala erfrischen.

 

 

 

DER MITTELPUNKT ISTRIENS

Viele haben bis jetzt versucht den genauen Mittelpunkt von Istrien zu bestimmen. Nach einigen ist das auf den Berg Orljak neben Beram, und nach anderen ist das Kreuz von Ježenj (Ježenjski križ). Zwischen zwei Weltkriegen war der Mittelpunkt von Istrien eben mit einem Stein auf den Berg Cesarovac zwischen Velanberg und das Dorf Matići bezeichnet. Mit der Hilfe moderner Technologie ist im Jahr 2002 der Mittelpunkt von Istrien neben dem Dorf Trošti an der Stelle eines Dreieckschwerpunktes festgelegt, die drei weitesten Punkte von Halbinsel Istriens verbindet. Das ist ein Teil von unberührter Natur, wo sich Wiesen und Heuwiesen, Eiche- und Kieferwäldchen und kleine Täler wechseln. Bis den Mittelpunkt Istriens kommen wir von der Straße Pazin - Žminj, dort folgen wir das Zeichen für Trošti, und in der Ortsmitte wartet auf uns das Zeichen für Mittelpunkt Istriens.

DRAGUĆ

Draguć ist das bekannteste Städtchen der Gemeinde Cerovlje, 8 km von Cerovlje entfernt, auf der Straße Richtung Buzet. Aufgrund seiner Farbigkeit und der bewahrten Architektur „schauspielert“ es oft in heimischen und ausländischen Filmen und Serien, sodass es liebevoll auch "istrisches Hollywood" genannt wird. Es ist auch bekannt für die wertvollen Fresken in der Kirche des Hl. Elizej und der Kirche des Hl. Rochus, der Sammlung sakraler Kunstwerke in der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria des Hl. Rosenkranzes, anhand des Altargemäldes des Malers Venerio Trevisan in der Pfarrkirche des Hl. Kreuzes, sowie auch anhand dem reichen glagolitischen Erbe
GESCHICHTE VON DRAGUĆ

KRINGA

Fünf Kilometer südlich von Tinjan an Stelle einer Gradina (befestige Hügelsiedlung ) aus der Eisenzeit und später der römischen Festung befindet sich Kringa (Krink), die zweitgrößte Siedlung in der Gemeinde Tinjan. Unter den Funden aus der Jungsteinzeit heben ungewöhnliche, fast künstlerisch hergestellte Idole hervor.
GESCHICHTE VON KRINGA

LINDAR

Während wir uns der Stadt Pazin von Nordosten auf der Straße durch das Tal des Flusses Pazinčica nähern, sehen wir vor uns auf dem Gipfel des Berges den Turm von Lindar. In diesem kleinen Dorf befindet sich die Hl. Katharina Kirche (gebaut 1392.), die ein spezifisches und einzigartiges Fresko des "Lebenden Kreuzes" in sich trägt. In Lindar gibt es noch drei Kirchen, Fortezza, Villa Baxa und glagolitische Inschriften.
GESCHICHTE VON LINDAR

RAKOTULE

Rakotule ist der gemeinsame Name für mehrere kleine Dörfer und Weiler in der  heutigen Gemeinde Karojba, nördlich von der Straße, die aus Karojba nach Višnjan führt: Konobari, Kramari, Kuzmi, Martinel, Milići, Močitad, Nadalini, Pahovići, Pupičići, Radoslavi, Rapki und Špinovci. Rakotule wurde zum ersten Mal in der 13. Jahrhundert erwähnt. Der italienische Namen Racotole di Montona, verrät uns enge Verbundenheitmit benachbarten Motovun, das hier mit mehr Ortschaften auf der Hand sehen kann...
GESCHICHTE VON RAKOTULE

TRVIŽ

TRVIŽ - damals ein Ort an der Grenze zwischen dem venezianischen Besitz und Paziner Fürstentum und zum ersten Mal wurde er im Jahr 1177 erwähnt. Die Pfarrkirche der Seeligen Jungfrau Maria von Hl. Rosenkranz wurde am Ende des 20. Jh. Gebaut. Die alte Pfarrkirche der Apostel – Patrus und – Paulus wurde mehrmals angebaut, die ältesten Teilen stammen aus 12. und 13. Jh.. Die Reste von Fresken, die getäfelte Holzdecke, glagolitische Inschrift aus dem Jahr 1553, der Barockaltar, das Kruzifix aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. befinden sich auch hier

ZAMASK

Es wird seit 1177 erwähnt. In der Vergangenheit, ist die österreichisch-venezianische Grenze in Die Mitte von Siedlung durchgegangen. In der Nordwand der Pfarrkirche St. Mihovil befindet sich die glagolitische Inschrift von 1576. Unten von Zamask befindet sich die Kirche St. Maria Magdalena mit Wandmalereien aus dem Jahr 1400. und glagolitischen Graffiti. Schöne Aussicht auf Motovun, den Butoniga-See und ganz Zentral-Istrien. An einem klaren Tag können Sie die slowenischen Alpen und das Meer West-Istriens sehen

Grad Pazin Općina Cerovlje Općina Gračišće Općina Karojba Općina Lupoglav Općina Pićan Općina Sveti Lovreč Općina Sveti Petar u Šumi Općina Tinjan

Copyright Central Istria 2020. Privat- und Datenschutz